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Holz - ein natürlicher BrennstoffWarum ist Kaminholz "CO2-neutral"?
Dem Gas CO2 wird heute eine nicht unerhebliche Mitschuld an der globalen
Erwärmung und dem Treibhauseffekt zugeschrieben.
Hierbei ist es natürlich egal, ob das CO2 durch die Verbrennung fossiler
Brennstoffe oder durch nachwachsende Rohstoffe entsteht, jedoch sollte man bedenken,
dass bei der Verbrennung von Holz nur soviel CO2 freigesetzt wird, wie
der Baum bereits beim Wachsen durch die Photosynthese gebunden hat. Holz aus heimischen Wäldern - besser für die Umwelt!Große Handelsketten bieten ebenfalls Kaminholz, oftmals zu sehr günstigen Preisen an, meistens handelt es sich dabei nicht um wirklich "heimisches" Kaminholz, denn für den Transport zu den einzelnen Filialen des Händlers wird das Holz von einem zentralen Punkt des Herstellers quer durch ganz Deutschland transportiert. Der Hersteller des Kaminholzes muß, um überhaupt die Bestellmengen seiner Kunden lieferbar zu halten, das Holz aus einem sehr großen Umkreis um seine Produktionsstätte zu sich transportieren lassen. Auch ist eine lange trocknungszeit des Holzes oft zu zeit- und personalaufwendig für eine Produktion und der Hersteller müsste weiterhin die Liefermenge für eine nicht abzuschätzende Zukunft bereits planen. Deshalb wird in großen Kaminholz-Werken das Holz sehr oft maschinell getrocknet. Insgesamt wird so für die Produktion mehr Energie aufgewendet und mehr CO2 ausgestoßen, als dieses beim eigentlichen Verbrennungsvorgang freigibt.
Holz aus heimischen Wäldern wird nur über sehr kurze Wegstrecken transportiert,
oftmals natürlich, ohne maschinelle Hilfe getrocknet.
Meist findet die Trocknung bei Waldbauern bereits in alten Scheunen direkt im Wald statt. |